Derselbe Kognitive Bias, Der Sie Zu Einem Schlechten Richter Ihres Fahrens Macht, Macht Sie Zu Einem Schlechten Richter Ihres Eigenen Beziehungsmusters
Von Momar Lissa Ndiaye („MLN"), Gründer & CEO, weyoga Inc.
Ein gut belegter Befund der Psychologie ist, dass die meisten Fahrer ihr eigenes Fahren als überdurchschnittlich bewerten — eine statistische Unmöglichkeit auf Bevölkerungsebene, und eine verlässliche Illustration dafür, wie schlecht Menschen ihre eigene Leistung in Bereichen einschätzen, in denen sie häufig üben, aber selten präzises externes Feedback erhalten. Die Selbsteinschätzung in Beziehungen läuft nach genau derselben Struktur.
Beide Bereiche teilen die Bedingungen, die den Bias erzeugen: ständige unmittelbare Erfahrung, starke Motivation, sich selbst günstig zu sehen, und fast keine verlässliche externe Korrektur — niemand bewertet Ihr Fahren nach den meisten Fahrten, und fast niemand bewertet objektiv, wie Sie mit einem wiederkehrenden Beziehungsmuster umgehen. Häufiges Üben ohne präzises Feedback erzeugt keine präzise Selbsteinschätzung. Es erzeugt zuverlässig das Gegenteil.
Deshalb ist Selbstauskunft ein so schwaches Instrument, um speziell eigene Beziehungsmuster zu erkennen — nicht weil Menschen unehrlich wären, sondern weil derselbe Mechanismus, der Selbstbewertungen des Fahrens aufbläht, aus strukturell identischen Gründen Selbstbewertungen der Musterwahrnehmung aufbläht.
Das eigene Muster präzise zu beurteilen, erfordert genau das, was die eigene Fahrweise präzise zu beurteilen erfordert: etwas anderes als den eigenen Eindruck von sich selbst, weil genau dieser Eindruck das Instrument ist, auf das der Bias wirkt.
Teil von The Recognition Layer →
Momar Lissa Ndiaye („MLN") ist Gründer & CEO von weyoga Inc., einem Unternehmen mit Sitz in Delaware. — weyoga.ai · mln@weyoga.ai