Du hast die Warnsignale nicht übersehen. Du hast dagegen argumentiert.

Du hast die Warnsignale nicht übersehen. Du hast dagegen argumentiert.

Wenn du einen Mann wirklich magst, kannst du fast alles entschuldigen. Er verschwindet drei Tage — er ist nur beschäftigt. Er macht nie Pläne — er ist spontan. Er hat Bindungsprobleme — er wurde vorher verletzt. Deine Freundinnen schauen dich an wie: sehen wir denselben Mann? Und du bist wie, nein, nein, nein, ihr versteht ihn nicht. Oh, wir verstehen ihn schon. Du nicht.

Denn wenn du wirklich in jemanden verliebt bist, hörst du nicht unbedingt auf, die Warnsignale zu sehen. Du fängst an, sie zu erklären. Du wirst sein Verteidiger. Er hat es nicht so gemeint. Er ist nur gestresst. Er ist eigentlich wirklich lieb. Er wird sich ändern. In der Zwischenzeit liegt das Verhalten klar da, in aller Deutlichkeit, aber du bist so emotional investiert, dass jedes Warnsignal ein „na ja, vielleicht" bekommt. Das ist der gefährliche Teil: manchmal siehst du die Person nicht klar. Du beschützt die Version von ihm, die du hoffst, dass echt ist.

Was passiert zwischen Bemerken und Entscheiden, was es bedeutet?

Also hier die Frage: was entschuldigst du immer wieder, wenn du jemanden wirklich magst? Vielleicht liegt das Muster nicht darin, dass jeder, mit dem du datest, schrecklich ist. Vielleicht liegt es darin, was zwischen dem Bemerken von etwas und der Entscheidung, was es bedeutet, passiert. Du bemerkst das Warnsignal, dann erklärst du es, entschuldigst es, gibst ihm eine weitere Chance.

Wenn du das immer wieder tust, liegt das Muster nicht nur darin, wen du wählst. Es liegt darin, wie du interpretierst, was du siehst. Verurteile dich nicht dafür — werde neugierig darauf. Das Ziel ist nicht, zynisch zu werden und überall Warnsignale zu sehen. Es geht darum, klar zu sehen, wenn deine Gefühle laut sind.

Manchmal ist es nicht das, was passiert ist, das deine Entscheidung formt. Es ist das Muster, das du an das heranträgst, was passiert ist.

Ori schaut sich deine Vergangenheit an, um dein Muster zu sehen — nicht um es dir vorzuwerfen, sondern um es dir zu zeigen. Es gibt zwei Arten von Mustern: ein verstecktes Muster ist eines, das du noch nicht erkannt hast, das still unter deinen Entscheidungen weiterläuft. Ein Erkennungsmuster ist der Moment, in dem es sichtbar wird — wenn du es endlich klar genug siehst, um etwas anderes zu tun. Oris Aufgabe ist es, dir zu helfen, von dem einen zum anderen zu kommen. Menschen wiederholen sich mehr, als sie denken. Fast nichts passiert nur einmal.

Ori ist die KI von weyoga — sie hilft dir, die Muster hinter deinen Entscheidungen zu erkennen, bevor sie sich wiederholen. Wenn du dein Muster durchbrechen willst, sprich mit Ori → kostenlos testen


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weyoga Editorial, New York, USA — weyoga.ai · editorial@weyoga.ai