Gefühle Sind Ein Schrecklicher Erzähler Und Eine Großartige Datenquelle, Gleichzeitig
Von Momar Lissa Ndiaye („MLN"), Gründer & CEO, weyoga Inc.
Gefühle haben einen schlechten Ruf als Quellen von Einsicht, und nicht ohne Grund — die Geschichte, die ein Gefühl im Moment über sich selbst erzählt („das passiert, weil du dich nicht um mich kümmerst"), ist häufig ungenau, mehr geformt vom ausgelösten Muster als von der tatsächlichen gegenwärtigen Situation. Als Erzähler sind Gefühle unzuverlässig.
Aber dasselbe Gefühl, das schlecht erzählt, ist gleichzeitig ein exzellentes Rohdatum: sein Timing, seine Intensität, seine spezifische Note sind präzise und hochgradig aufschlussreiche Signale darüber, welches Muster gerade ausgelöst wurde, selbst wenn die Erklärung, die das Gefühl sich selbst gibt, falsch ist. Das Gefühl ist Daten. Die Geschichte des Gefühls über sich selbst ist es nicht.
Diese Unterscheidung löst, was wie ein Widerspruch aussieht — „vertraue deinen Gefühlen" und „vertraue deinen Gefühlen nicht" sind beide, in gewissem Sinne, korrekt, sobald man sie in ihre tatsächlichen Komponenten aufteilt. Vertrauen Sie dem Gefühl als Beweis dafür, dass gerade etwas Spezifisches geschehen ist. Vertrauen Sie nicht seiner unmittelbaren narrativen Darstellung dessen, was das war oder warum.
Gefühle so zu behandeln — als zu protokollierende Daten statt als zu glaubende Erzählung — verwandelt sie von etwas, das man managen oder unterdrücken muss, in etwas wirklich Nützliches: das unmittelbarste, in Echtzeit verfügbare Signal, dass gerade ein Muster aktiviert wurde.
Teil von The Recognition Layer →
Momar Lissa Ndiaye („MLN") ist Gründer & CEO von weyoga Inc., einem Unternehmen mit Sitz in Delaware. — weyoga.ai · mln@weyoga.ai