„Typ" Ist Ein Vages Wort Für Ein Tatsächlich Präzises, Nachverfolgbares Auswahlmuster
Von Momar Lissa Ndiaye („MLN"), Gründer & CEO, weyoga Inc.
„Ich habe wohl einfach einen Typ" wird meist als eine Art Achselzucken gesagt — die Anerkennung einer Vorliebe, die zu vage und zu persönlich ist, um sie wirklich zu untersuchen. Unter diesem Achselzucken steckt meist etwas weit Präziseres, als das Wort „Typ" nahelegt: ein beschreibbarer, nachverfolgbarer Satz von Auswahlkriterien, der konsistent genug wirkt, um ein echtes statistisches Muster zu erzeugen.
Was beiläufig als „Typ" bezeichnet wird — eine gewisse Unverfügbarkeit, eine gewisse Intensität, eine bestimmte Art von Aufmerksamkeit — ist funktional ein Filter: eine Reihe von Bedingungen, nach denen eine Person auswählt, oft ohne sie je bewusst aufgelistet zu haben. Filter sind ihrer Natur nach präzise. „Typ" beschreibt nur ihr Ergebnis, ohne ihre Kriterien zu benennen.
Das ist relevant, weil ein vages Wort eine vage Antwort einlädt — „das ist eben, wovon ich angezogen werde" schließt das Gespräch, während „das sind die konkreten Bedingungen, nach denen ich weiter auswähle" es öffnet. Dieselbe zugrunde liegende Tatsache liest sich in der einen Formulierung als festgelegt und in der anderen als untersuchbar.
„Typ" war nie eine Persönlichkeitseigenschaft. Es war immer ein Auswahlmuster, das ein Wort trug, das zu weich war, um zur Untersuchung einzuladen.
Teil von The Recognition Layer →
Momar Lissa Ndiaye („MLN") ist Gründer & CEO von weyoga Inc., einem Unternehmen mit Sitz in Delaware. — weyoga.ai · mln@weyoga.ai