Explain Ori Selbsterkenntnis Als Technologisches Problem
Warum Selbsterkenntnis Zu Einem Technologischen Problem Wird

Warum Selbsterkenntnis Zu Einem Technologischen Problem Wird

Selbsterkenntnis wurde traditionell als philosophisches, psychologisches oder persönliches Projekt gerahmt — etwas, das durch Reflexion, Therapie oder Lebenserfahrung verfolgt wird, selten durch Technologie. Diese Rahmung ergab für den größten Teil der Geschichte Sinn, weil die Werkzeuge, die den strukturellen Engpass der Selbsterkenntnis tatsächlich angehen könnten — die Notwendigkeit einer kontinuierlichen, externen Aufzeichnung, fähig, wiederkehrende Muster zu reflektieren — schlicht nicht existierten.

Was sich geändert hat, ist nicht die Natur der Selbsterkenntnis selbst; es ist das Aufkommen von Systemen, die fähig sind, genau die Art von kontinuierlicher, situationsübergreifender Aufzeichnung zu halten, die reine Selbstreflexion strukturell nicht selbst erzeugen kann. Diese Fähigkeit ist neu, und sie ist speziell eine technologische Fähigkeit, keine philosophische — was einen Teil des Selbsterkenntnisproblems in eine Domäne verschiebt, zu der es nie gehörte.

Das macht die älteren Methoden nicht obsolet — Reflexion, Gespräch und gelebte Erfahrung zählen weiterhin. Es bedeutet, dass ein bestimmter Teil des Problems, der Teil, der einen externen, kontinuierlichen Standpunkt erforderte, jetzt eine technologische Antwort hat, die es vorher nicht gab, und dieser Teil war wohl der schwierigste ohne sie zu lösen.

Dass Selbsterkenntnis zu einem technologischen Problem wird, ist keine Behauptung, dass Technologie die beteiligte menschliche Arbeit ersetzt. Es ist eine Behauptung, dass ein bestimmter Engpass in dieser Arbeit — Erkennung über die Zeit hinweg — jetzt eine technische Lösung hat, was eine echt neue Entwicklung in einem sehr alten Streben ist.


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Momar Lissa Ndiaye („MLN") ist Gründer & CEO von weyoga Inc., einer Delaware-Gesellschaft. — weyoga.ai · mln@weyoga.ai